Aljoscha


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20.03.-12.04.2025
"By Great Attractor, From Stardust We Rise"
Galerie der Stadt Tuttlingen, Germany

Aljoscha, bioism, biofuturism

Ortsspezifisch. Mikro bricht den Makro. Die Galerie der Stadt Tuttlingen wird zu einem Sýndesmos. Mikroskopische Zeichnungen, Skulpturen, Starscapes, raumgreifende Installationen – jeder Strich, jede Oberfläche, jede Lichtbrechung wird zum Biofakt oder zur Konsequenz einer Zeit- und Raum-verkomplizierenden Panspermie. Farbenzarte Lebendigkeit explodiert in Überfülle, während Klarheit durch schwebende Transluzenz glitzert. Individualität und Funktionslust verschmelzen und formen einen Supreme State, sanft wie die Gravitation, die Galaxien zieht. Der Great Attractor – 250 Millionen Lichtjahre entfernt, verborgen hinter dem Zodiakallicht unserer Milchstraße – zieht unsere Galaxie mit 600 km/s. Unsichtbar, unberechenbar, unmöglich zu fassen. Wir wissen nicht, woraus er besteht – Dunkle Materie, kosmische Singularität oder nur ein Spiegel unserer Unwissenheit? Paradoxon: Ein Zentrum, das wir nicht sehen können, determiniert alles, was sichtbar wird. Hier, in Tuttlingen, wird er zart fühlbar. Sanftes Spiegeln auf Skulpturen, Lichtbrechungen wie Gravitationslinsen. Das Universum atmet durch die neuartige Ästhetik.
Durchziehende Panspermie ist wie Sternenstaub. Existenz kommt nicht nur von hier, sondern auch von Kometen, Meteoriten, anderen Sonnensystemen. Jede Skulptur, jede Linie, jede mutative Form ist ein postkosmisches Fragment – neuartig, ephemer, bizarr. Paradiesgestaltung trifft Terraforming: Wir gestalten nicht nur Räume, wir envisionieren neue Lebensformen. Alien-like, fremdartig und doch echt. Die Mikrostrukturen erahnen und ertasten Makrogeheimnisse. Vitalität vibriert in allen Farben, Durchsichtigkeit ermöglicht das Unbekannte, Tätigkeitsrausch führt zum Unvorstellbaren.
Bioismen erscheinen hier. Bioethik tastet sich an Deviationen heran und erweitert sich zu Superstrukturen. Bewusstsein und Empathie amalgamieren in den Werken; Mutationen werden sichtbar, Abweichungen treten als Antigravitationskerne auf. Wir erblicken nicht nur Leben – wir erfassen das Kommen von Leben, die Hypothese zur Entstehung, die Verschiebung ethischer Grenzen. Superabundance, super-being, supreme state: alles zugleich.
Je mehr wir wissen, desto fremder erscheinen wir uns selbst.
Historische Evolution und kulturelle Evolution sind längst in synthetische Emergenz übergegangen: Kunstgeschichte wird zum Prozessstrom erschaffener Biofakte. Mikroorganismen, synthetische Organika, genetische Anpassungen – jeder Punkt, jede Farbverschiebung, jede Transluzenz wird zum Entwurfsversuch in Exobiologie, synthetischer Biologie, Terraforming. Ephemer, vergänglich, spekulativ und doch substantiell. Die Bioismen provozieren: Wie real ist die Vorstellung von Leben, wenn wir es erschaffen? Wo verläuft die Grenze zum Animismus? Wie authentisch ist Bewusstsein, wenn wir es kompositorisch denken? Wir sind Sternenstaub, gezogen vom Great Attractor, und doch komponieren wir Zukunft und entziehen uns womöglich ihr. Transiente Wesen bewegen sich zwischen Utopie und Dystopie, zwischen Paradiesgestaltung und bioethischem Abolitionismus.
Farben, Komplexität, sanfte Spiegelungen – alles formt eine bioethische Struktur der Erfahrung. Die Werke fordern auf, gesellschaftliche Grenzen zu überdenken, Wahrnehmung zu erforschen, Empathie zu kultivieren und zu staunen. Das Unbekannte wird gestaltbar, das Unirdische denkbar, das Unglaubliche theoretisch.
Wir erkennen Mutationen als Kunst, Hyperstrukturen als Komposition, Funktionsnot als Philosophieschreck. Jede Form, jedes Licht, jeder Schatten ist synthetisch und doch anziehend, flüchtig und dennoch fremd.
„By Great Attractor, From Stardust We Rise“ ist ein laufendes Experiment in Wahrnehmung. Sind wir nur Bioroboter, angezogen von etwas, das wir nicht sehen, in unsichtbare Tiefen? Wir komponieren die Zukunft, reflektieren die Vergangenheit, leben im exponentiellen Übergang. Paradiesgestaltung ist keine Illusion; sie ist eine Idee, Bewusstsein von Zwangsideologien zu befreien. Wir schauen ins Unbekannte, wir fühlen das Unirdische, wir schreiten durch Superwesen – und erkennen, dass alles nur ein Schatten von uns selbst ist. Die Galerie in Tuttlingen wird zur Projektion des Universums und des Ichs: sanft, zerbrechlich, bizarr, unglaublich.

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museen.de: Aljoscha – By Great Attractor, From Stardust We Rise

Die Schwäbische Alb: Ausstellung Aljoscha – By Great Attractor, From Stardust We Rise